CRANE-Vortrag: Resilienz von Brückenbauwerken

Im Rahmen des Projekts CRANE fand am 5. Dezember 2025 eine Konferenz zu einem wichtigen Thema für die Häfen am Oberrhein statt: die Anpassung von Hafenbauwerken – insbesondere Brücken – an die Auswirkungen des Klimawandels.

Der Vortrag wurde von Kévin Siebert, Leiter der Abteilung „Ouvrages d’Art” (OA) des Cerema, gehalten, der die wichtigsten Erkenntnisse aus der Analyse der Brücken der Partnerhäfen vorstellte.

Folgende Erkenntnisse hat er herausgestellt

  • die größten Klimarisiken: Hitzewellen, Überschwemmungen, extreme Niederschläge, Wechsel zwischen Dürre und starken Regenfällen, Schwankungen des Wasserstands;
  • die besondere Anfälligkeit von Fundamenten, Entwässerungssystemen und beweglichen Bauwerken;
  • die große Vielfalt der Kunstwerke in Häfen, deren Materialien, Strukturen, Abmessungen und Bauzeiten die Empfindlichkeit gegenüber klimatischen Einflüssen stark beeinflussen.

Das Cerema hat mehrere operative Empfehlungen vorgelegt, darunter:

  • die aktualisierten extremen Klimawerte in die Planung neuer Bauwerke einbeziehen;
  • die Überwachung der Fundamente und die Durchführung von Inspektionen nach Hochwasserereignissen zu verstärken;
  • die Überwachung der Fundamente und die Durchführung von Inspektionen nach Hochwasserereignissen zu verstärken;
  • Risiken von Unterwaschungen, Verwehungen und Störungen im Zusammenhang mit Wasserzyklen vorhersehen.

In dieser Sitzung wurde betont, wie wichtig es ist, die Planungs- und Instandhaltungsstrategien schrittweise anzupassen, um die Widerstandsfähigkeit der für den Betrieb der Logistikkorridore am Oberrhein unverzichtbaren Hafeninfrastrukturen zu gewährleisten.